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BESTATTUNG WIEN GMBH
Seit 13. Februar 2012
neue Adresse:
Simmeringer Hauptstr. 339
1110 Wien
Tel.: +43 (0)1 501 95-0
Zur Übersiedlung
Ratgeber
Geschichte der Bestattung Wien

1867
Der Trauerwaren-Händler Josef Grüll erhält am 16. Juni als Repräsentant der „Entreprise des pompes funebres" die Bewilligung zur Gründung eines Bestattungswesens.
1885
Das bisher freie Leichenbestattungsgewerbe wird am 30. Dezember durch ministerielle Verordnung zum konzessionierten Gewerbe.
1891
11. März: Vereinigung der Leichenbestattungsunternehmen zu einer Genossenschaft.
1907
Die Stadt Wien erwirbt Ende März die beiden größten Wiener Bestattungsunternehmen „Erste Wiener Leichenbestattungs-Anstalt Entreprise des pompes funebres" und „Concordia". Aufnahme des Kommunalbetriebes „Stadt Wien - Städtische Leichenbestattung" am 1. Juli 1907.
1918
Aufgrund des Pferdemangels übernehmen die Straßenbahnen den Leichentransport. Grippeepidemie fordert in drei Wochen täglich 200 bis 250 Menschenleben, es herrscht großer Sargmangel.
1919
Beginn der Sargerzeugung in einer eigenen Sargfabrik
1919 - 1923
Verdichtung der Anmeldestellen (von 14 auf 62) und Filialen (von 18 auf 25); Vergrößerung der Aufbahrungsräume auf den Friedhöfen.
1923 - 1928
35 Filialen und 71 Anmeldestellen; 28 Kraftfahrzeuge stehen für den Leichentransport zur Verfügung.
1929 - 1931
Alle Wiener Gemeindefriedhöfe verfügen über geräumige Aufbahrungshallen1934 Es sind nur mehr 13 private Bestattungsunternehmen in Wien tätig.
1940 - 1945
Die „Arbeitsgemeinschaft der Wiener Bestatter", der alle 24 Wiener Unternehmer angehören, forciert die Rationalisierung des Bestattungswesens:· Vereinfachung des Bestattungsvorganges· Gemeinsame Verwendung von Träger und Fahrzeugen· Besondere Vorkehrungen bei Soforteinsätzen· Aufbahrungsverbot von Leichen in Wohnhäusern, wenn geeignete und saubere Aufbahrungsräume auf den Friedhöfen vorhanden sind.
1942
Dritter Leichentransportwagen der Wiener Straßenbahn sowie 37 Kraftfahrzeuge ermöglichen den Transport von 15.000 Leichen auf den Wiener Zentralfriedhof.
1944
Schwere Kriegsschäden an den Gebäuden und Fahrzeugen der Städtischen Bestattung
1945
Allgemeines Verbot der Hausaufbahrung, Aufbahrung und Beerdigung nur mehr auf den Friedhöfen erlaubt. Im Februar werden durch Bombenangriff die Sargfabrik im 10. Bezirk (Absberggasse) und alle Fahrzeuge, außer ein nicht fahrtauglicher Fourgon, zerstört.
1945 - 1947
Im Zweiten Weltkrieg werden viele Friedhofshallen und Aufbahrungshallen dem Erdboden gleich gemacht; durch Arbeitskräftemangel bleiben Tausende Leichen unbeerdigt.
1950 - 1951
Städtische Bestattung übernimmt alle privaten Bestattungsunternehmen.
1952
15. Dezember: Die Städtische Bestattung wird als viertes Unternehmen in die Wiener Stadtwerke aufgenommen.
1953
Ab 1. Juli Einführung eines einheitlichen und günstigeren Bestattungstarif für ganz Wien
1954
Neue Bekleidung für die Sargträger
1957
Inbetriebnahme eines Bahrwagens
1958
Zeremonienleiter bei Trauerfeiern sorgen für verbessertes Kundenservice; Inkrafttreten des internationalen Abkommens über Leichenbeförderung (Berliner Abkommen) mit einheitlichen Versargungs- und Überführungsvorschriften.
1959
Friedhof Grinzing: Neue Aufbahrungsform durch die Errichtung eines Stirnwandaltars.
1961
Errichtung von Stirnwandaltären auf den Friedhöfen Sievering, Inszersdorf und Kagran
1963
Entwicklung neuer Sargtypen
1964 - 1966
Neue Aufbahrungsräume in den Friedhöfen Jedlesee, Rodaun, Atzgersdorf, Oberlaa, Schwechat, Neustift, Stammersdorf-Zentral und im Pfarrfriedhof Penzing. Errichtung der zweiten Feuerbestattungsanlage in Wien im Friedhof Stammersdorf Zentral.
1966
Kauf eines Fabriksgebäudes im 23. Bezirk (Breitenfurter Straße) zur Errichtung einer neuen Sargfabrik.
1967
Eröffnung eines Bestattungsmuseums am 14. Juni in der Zentrale Goldeggasse anlässlich des 60. Jahrestages der Unternehmensgründung. Errichtung neuer Aufbahrungshallen auf den Friedhöfen Hütteldorf, Baumgarten und Oberlaa.
1968
26. August: Inbetriebnahme der neuen Sargfabrik im 23. Bezirk (Breitenfurter Straße 176)
1969
Wiederinbetriebnahme des Krematoriums in Wien Simmering im Mai. Die Feuerhalle wurde durch Architekt Clemens Holzmeister in einen repräsentativen Raum für Trauerfeiern verwandelt. Neue Aufbahrungshalle 2 im Friedhof Neustift
1970
Ende März wird neue Aufbahrungshalle im Friedhof Liesing eröffnet.
1971
Ab 1. Jänner treten das neue Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz sowie dieneue Friedhofsordnung in Kraft. Neue Aufbahrungshalle 2 im Friedhof Ottakring.
1972
Ende Juli wird der Umbau der Aufbahrungshalle im Friedhof Döbling abgeschlossen. Inbetriebnahme der Aufbahrungshalle 1 im Friedhof Ottakring.
1973
Neue Aufbahrungshalle im Friedhof Mannswörth.
1974
Wiederinbetriebnahme der umgebauten Aufbahrungshallen auf den Friedhöfen Hütteldorf und Inzersdorf. Erfassung der Bestattungsaufträge erfolgt ab 1. Juni über Elektronische Datenverarbeitung (EDV)
1976
Eröffnung der neuen Aufbahrungshalle auf dem Südwestfriedhof
1979
Nach Umbau werden Aufbahrungshallen in Simmering und Hernals wieder eröffnet.
1980
Wiener Zentralfriedhof wird bis November 1983 wegen Umbauarbeiten gesperrt.
1982
Wiederinbetriebnahme der umgebauten Aufbahrungshalle im Friedhof Groß-Jedlersdorf
1983
Eröffnung neuer Aufbahrungshallen: Gersthof (3. März), Pötzleinsdorf (1. August) und Wiener Zentralfriedhof (11. November)
1984
Meidlinger Friedhof nimmt neue Aufbahrungshalle in Betrieb. Auf dem Wiener Zentralfriedhof steht ein vierspänniger Pferdewagen zur Verfügung, dieser ist gleichzeitig ein Exponat des Bestattungsmuseums.
1985
Neue Räume zur Leichenaufbahrung am Pfarrfriedhof Penzing und am Friedhof Ottakring
1986
Neue Aufbahrungshallen im Friedhof Kaiser-Ebersdorf, Einbau neuer Einäscherungsöfen und Umgestaltung der Aufbahrungshallen im Krematorium Simmering.
1987
Erzeugung neuer Sargtypen, die für Einäscherung besser geeignet sind. Neu Aufbahrungshalle 1 im Friedhof Stammersdof-Zentral
1988
Inbetriebnahme der neuen oder umgebauten Aufbahrungshallen der Friedhöfe in Hetzendorf, Schwechat und Stammersdof-Zentral.
1989
Die BESTATTUNG WIEN wird von der Familie Habsburg-Lothringen mit der Überführung der verstorbenen Kaiserin Zita von der Schweiz nach Klosterneuburg beauftragt. Mitwirkung an den Trauerfeierlichkeiten am 1. April 1989.
1990
Inbetriebnahme des Prototyps eines Elektrokonduktwagens auf dem Wiener Zentralfriedhof, im Oktober Eröffnung der Aufbahrungshalle auf dem evangelischen Friedhof Matzleinsdorf.
1991
Prototyp eine Elektrobahrwagens wird angeliefert; im Mai Überführung des verstorbenen Kardinals Josef Mindszenty von Mariazell nach Esztergom (Ungarn). Im November nehmen die Friedhöfe Jedlesee und Hietzing die neuen Aufbahrungshallen in Betrieb.
1992
Inbetriebnahme von drei Elektrokonduktwagen auf dem Wiener Zentralfriedhof im Jänner 1992, am Jahresende werden alle mit Flüssiggas betriebenen Konduktwagen durch Elektrofahrzeuge ersetzt. Im August wird die neue Filiale im Donauzentrum eröffnet.
1993
Wiedereröffnung der Aufbahrungshallen auf den Friedhöfen in Siebenhirten und Heiligenstadt.
1994
Am 18. März großes Jubiläum „75 Jahre Städtische Sargerzeugung" und „25 Jahre Sargerzeugungsbetrieb Breitenfurter Straße, Verleihung des österreichischen Staatswappens. Ende Oktober Eröffnung der umgebauten Aufbahrungshalle im Friedhof Erlaa.
1995
Umgebaute Aufbahrungshalle im Friedhof Baumgarten wird wieder eröffnet.
1996
Inbetriebnahme der neu adaptierten Räume in der Filiale 8 und der neuen Aufbahrungshalle im Friedhof Eßling. Im November wird Maria Antonia Theresia (Tochter von Leopold I.) im Zuge der Restaurierung des historischen Metallsarges umgebettet.
1997
Wiedereröffnung der Aufbahrungshalle im Friedhof Hirschstetten. Im Juli des Jahres große Festveranstaltung „90 Jahre Bestattung".
1999
Neue EDV-Anlage für den Aufnahmedienst. Das Verkaufssortiment der BESTATTUNG WIEN wird durch zwei Urnenmodellen aus Augarten-Porzellan (handbemalte Unikate auf höchstem handwerklichem Niveau) bereichert.
2000
Ausgliederung der BESTATTUNG WIEN-WIENER STADTWERKE und Umgründung in die BESTATTUNG WIEN GmbH als Tochter der WIENER STADTWERKE Holding AG. Nach fünfjähriger Generalsanierung wird die Friedhofskirche am Zentralfriedhof (Karl-Borromäus-Kirche) feierlich wieder eröffnet. Ebenso wird die renovierte Aufbahrungshalle im Friedhof Strebersdorf feierlich ihrer Bestimmung übergeben.
2001
Erste Teilnahme des Bestattungsmuseum an der "Langen Nacht der Museen". Die im Vorjahr neu entwickelten Sargmodelle in Modulbauweise gingen im Jahr 2001 voll in Produktion. Mit diesen Modellen wird einerseits dem Kundenwunsch nach entsprechender Ästhetik der Särge Rechnung getragen, andererseits eine noch höhere Produktqualität erreicht. Die neu errichtete Aufbahrungshalle im Friedhof Breitenlee wird wiedereröffnet. Als letzte Aufbahrungshalle wird die Aufbahrungshalle am Friedhof Kahlenbergerdorf an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Als Ergänzung zum Blumenschmuck der MA 43 bietet die Bestattung Wien nunmehr Seidenblumengestecke, deren Farbe und Form an die jeweilige Aufbahrungsraum angepasst wurden, an. Teilnahme an der Bestattungsfachmesse "DEVOTA".
2002
Der TÜV Österreich verleiht am 18.7.2002 dem Kundenservice das Zertifikat für Qualitätsmanagement (QM), die ISO 9001.
2003
Ein neues Computersystem verbindet die 12 Kundenservicestellen. Dadurch können die Berater seit Anfang Juli den Hinterbliebenen noch mehr Zeit und Informationen bieten.
2004
Die Sargerzeugungsbetrieb wird unter dem Namen Sargerzeugung Atzgersdorf eine GmbH und 100-%-Tochter der Bestattung Wien.
2005
Erstmals werden Gratisseminare zur Trauerbewältigung angeboten
2006
Bestattung-Wien-Direktor Dr. Christian Fertinger übernimmt die Geschäftsführung des Europäischen Bestatterverbandes (EFFS)
2007
Am 1. Juli 2007 feiert die Bestattung Wien ihren 100. Geburtstag.
2008
Mit 1. Jänner 2008 wird die Magistratsabteilung 43 - Städtische Friedhöfe Teil der Wiener Stadtwerke, organisiert als Friedhöfe Wien GmbH und Krematorium Wien GmbH.
2009
Das Serviceangebot der Bestattung Wien wird laufend erweitert. Der Fingerprint ist ein einzigartiges Erinnerungsstück an einen lieben Verstorbenen.
2010
Der Wiener Stadtwerke-Unternehmensbereich Bestattung und Friedhöfe wird neu organisiert: Unter dem Dach der B&F Wien - Bestattung und Friedhöfe GmbH sind mehrere Tochterunternehmen, darunter die Bestattung Wien GmbH, angesiedelt. Die B&F Wien übernimmt strategische Aufgaben und ist Dienstleister für die Töchter, diese konzentrieren sich auf den operativen Bereich.
2011
"Atmen", Karl Markovics' Debüt als Regisseur, wird vielfach ausgezeichnet. Der Spielfilm handelt von einem straffälligen Jugendlichen, der über einen Job bei der Bestattung Wien ins rechte Leben zurückfindet. Gedreht wurde ebenfalls in der Bestattung Wien.
2012
Die Bestattung Wien GmbH ist mit 13. Februar 2012 nach Wien 11, Simmeringer Hauptstraße 339 übersiedelt. Der Neubau gegenüber Tor 2 des Zentralfriedhofs ist auch Standort der Friedhöfe Wien GmbH. Im Erdgeschoß der neuen Unternehmenszentrale ist ein großzügiges und barrierefreies Kundenservicezentrum eingerichtet, wo Bestattung wie auch Friedhöfe ihre Dienstleistungen anbieten.




