Sensationell: Das gab es in mehr als 100 Jahren noch nicht


Erste weibliche Arrangeurin bei der Bestattung Wien

Die Bestattung Wien hat Grund zur Freude und feiert einen, in der langjährigen Geschichte, als Meilenstein zu bezeichnenden Schritt. Mit der ersten weiblichen Arrangeurin in der Historie der Bestattung Wien setzt man ein klares Statement: Der bisher von Männern dominierte Beruf soll aufgebrochen und im Sinne der Gleichstellung und Gleichberechtigung ebenso für Frauen zugänglich und interessant gemacht werden.

Ein Grund zu Feiern
Seit Juli 2019 gehört Sonja Hoscher zum Konduktpersonal der Bestattung Wien – gemeint sind damit die rund 85 Sargträger und ArrangeurInnen. Ebenso wie ihre Kollegen, kümmert sich Sonja Hoscher um die Koordination und den Ablauf der Trauerfeier vor Ort, also in der Aufbahrungshalle oder Kirche. Das Arrangieren der Blumen und Kränze, die Vorbereitung der Präsentation, ebenso wie der Ablauf von Trauerreden gehören zum Aufgabenbereich. Das Arrangieren des Sarges bzw. der Urne und die Vorbereitung des technischen Equipments für die von KundInnen gewünschte Musik zählt ebenfalls zu den wichtigen Grundsteinen ihres Alltags.
Für die Bestattung Wien ist die erste Arrangeurin ein absoluter Grund zu Freude. Für die männlichen Kollegen ist die neue Kollegin eine Bereicherung, da das Team um eine engagierte und qualifizierte Fachkraft erweitert wurde.

Werdegang
Sonja Hoscher sammelte berufliche Erfahrung bei der Stadt Wien, bei den Wiener Linien als U-Bahn-Aufsicht, später Stationswartin und U-Bahn-Fahrerin und verspürte nach vielen Jahren in diesem Bereich den Wunsch nach Veränderung und nach neuen Herausforderungen. Als kommunikativer Mensch, der gerne in Kontakt mit Menschen tritt, konnte sie sich die Arbeit mit Trauergästen gut vorstellen.

„Ich finde es schön, die Trauergäste bei ihrem letzten Abschied von den Liebsten begleiten und so unterstützen zu können“, erzählt Sonja Hoscher im Gespräch.